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    Regenwasser lässt sich vielseitig nutzen

    Das Klima sorgt diesen Sommer besonders oft für Schlagzeilen – auch in unseren Breitengraden. Wer kennt sie nicht, die Bilder von ausgetrockneten Fliessgewässern? Oder die Aufnahmen von Seen mit tiefem Wasserpegel? Oder die Aussicht auf nackte Berggipfel, wo doch sonst noch Schnee liegt? Oftmals haben wir diesen Sommer unter der Hitze geächzt. Hitzewellen haben auch hierzulande die Temperaturen teilweise weit über die 30-Grad-Marke ansteigen lassen. Und schliesslich fiel der Trockenheit wegen Brandgefahr auch noch das ein oder andere «1.-August-Feuerwerk» zum Opfer. Glücklicherweise ist uns deswegen das Trinkwasser aber (noch) nicht ausgegangen. Trotzdem weist das Bundesamt für Statistik aber seit Jahrzehnten nur einen leicht rückläufigen Trinkwasserverbrauch aus. Derzeit verbrauchen Herr und Frau Schweizer rund 300 Liter Trinkwasser pro Tag und Person. In Anbetracht des Klimawandels mit Folgen für die Trinkwasserversorgung und des nach wie vor bestehenden Einsparpotenzials, sollten aber die bereits vorhandenen Möglichkeiten zum sorgsameren Umgang mit dem kostbaren Nass genutzt werden. Hier bietet sich gerade auch die Nutzung von Regenwasser an.

    Auswirkungen des Klimawandels auf das Trinkwasser
    Steigende Meeresspiegel, sinkende Trinkwasserqualität und die zunehmende Häufigkeit von Dürren und Überschwemmungen sind verheerende Auswirkungen der Erderwärmung auf die weltweiten Wasserressourcen. Höhere Meeresspiegel können das Eintreten von Salzwasser in Kanalisationen und Kläranlagen und damit eine lokale Trinkwasserbelastung bewirken. Darüber hinaus speichern Gletscher drei Viertel der globalen Süsswasserreserven. Deren Schmelzwasser wiederum speist unsere Grundwasservorräte. Allerdings gelangt Gletscherwasser bei einer verstärkten Schmelze der Eisfelder über Flüsse direkt in die Ozeane, was für den Grundwasserhaushalt erneut nachteilig ist – ein Teufelskreis. Aufgrund des Klimawandels steigt zudem die Wahrscheinlichkeit von Dürreperioden und extremen Regenfällen.
     
    Mehr Regenwasser nutzen, weniger Trinkwasser verbrauchen
    Aufgrund der sich verändernden klimatischen Bedingungen sollte der Ersatz von Trinkwasser mit Regenwasser, wo möglich, ernsthaft geprüft werden. In der Schweiz werden noch immer gut 40 Liter pro Person und Tag für die Toilette verbraucht. Dies ist ebenso eine Verschwendung von Trinkwasser wie dessen Verwendung für die Gartenbewässerung. Doch mit Regenwasser lassen sich nicht nur die Toilette spülen oder Pflanzen giessen. Möglich ist auch die Verwendung beim Wäschewaschen. Dabei wird die Waschmaschine nicht nur durch deutlich geringere Kalkablagerungen geschont, sondern es kann auch Waschmittel eingespart werden. Denn Regenwasser gilt als sehr weiches Wasser.
     
    Vom Regenwasserfass zur Regenwassernutzungsanlage
    Schon mit dem Sammeln von Regenwasser in einem Regenfass zur Gartenbewässerung kann ein Sparbeitrag geleistet werden. Wer das Regenwasser im Haushalt nutzen möchte, benötigt eine etwas umfangreichere Anlage. Deren Bestandteile beinhalten: eine Zisterne, Filter, das Hauswasserwerk und ein Leitungsnetz. Vorerst fliesst das Niederschlagswasser vom Dach über einen Regenwasserfilter in einen Regenwasserspeicher. Dieser kann inner- oder ausserhalb des Hauses eingebaut werden. Schmutzstoffe werden durch eine beruhigte Regenwasserzuführung am Boden des Tanks abgelagert.
    Ein Anschluss zur Kanalisation oder eine Versickerungsmulde verhindern das Überlaufen einer vollen Zisterne. Eine Saugpumpe pumpt dann das gesammelte Wasser zu den Verbrauchsstellen, zum Beispiel zur Toilette oder zur Waschmaschine. Dazu ist ein separates, üblicherweise aus Kunststoff bestehendes, Leitungsnetz nötig. Sollte der Regenwasserspeicher leer sein, wird, dank einer automatischen Füllstandserfassung, Trinkwasser ins System eingespeist.
     
    Haben Sie Fragen zum Thema «Regenwassernutzung»? Kontaktieren Sie uns.

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