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    Neu: Analyse Heizung und Warmwasser

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      Hier finden Sie Informationen zu häufig verwendeten Fachbegriffen aus dem Bereich Heizung und Sanitär:

      Blower-Door-Test

      Der Blower-Door-Test ist ein Verfahren zur Quantifizierung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Bei dieser Messung wird meist die Haustür während der Messung durch eine Testtür mit eingebautem Ventilator ersetzt. Der Ventilator saugt Luft aus dem Gebäude ab und transportiert sie nach aussen. Luft strömt durch den erzeugten Unterdruck durch die Undichtigkeiten in das Gebäude ein. Durch geeignete Messinstrumente können die undichten Stellen aufgespürt werden. Die Messungen werden mit einem definierten Unterdruck von 50 Pa durchgeführt, wobei der Ventilator so gesteuert wird, dass sich gerade dieser Luftvolumenstrom einstellt. Wenn man den dann gemessenen Volumenstrom auf das Gebäudevolumen bezieht, ergibt sich der sogenannte n50-Wert Luftwechselrate, in m³/h).

      Brennwert

      Der Brennwert ist die Wärmemenge eines Brennstoffs, die bei der vollkommenen Verbrennung freigegeben wird. Der bei der Verbrennung entstehende Wasserdampf kondensiert und die darin enthaltene Wärme kann zusätzlich genutzt werden. Der Brennwert gibt an, wie viel Wärmeenergie bei der Verbrennung, einschliesslich der im Wasserdampf enthaltenen Verdampfungswärme, insgesamt freigegeben wird. Der Energiegehalt des Wasserdampfs bleibt beim Heizwert dagegen unberücksichtigt.

      Brennwertkessel

      Ein Brennwertkessel ist ein mit Gas oder Öl betriebener Wärmeerzeuger, in dem der, in den Abgasen enthaltene, Wasserdampf kondensieren darf und soll. Die Kondensationswärme lässt sich dadurch zusätzlich nutzen und der Wirkungsgrad kann deutlich verbessert werden. 

      Erdwärme

      Die geothermische Energie (Erdwärme) der oberen Bodenschichten (bis etwa 100 m Tiefe) ist nichts anderes als die in Oberflächennähe gespeicherte Sonnenenergie, in tieferen Schichten kommt die Wärmeenergie aus dem Erdinneren. Bis zu einer Tiefe von etwa 10 m unter Geländeoberkante ist die herrschende Temperatur vom Verlauf der Jahreszeiten geprägt. Ab ca. 15 m ist die Erdtemperatur über das Jahr hinweg nahezu konstant. Zur Energiegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung wird die Geothermie für den Betrieb von erdgekoppelten Wärmepumpen genutzt. Diese umweltschonende Heiztechnik ist auch im Einfamilienhaus einsetzbar.

      Erdwärmesonde

      Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme aus der Tiefe des Erdreichs werden Erdwärmesonden in senkrechte Erdbohrungen gesetzt. Dazu wird eine ca. 30 bis 200 m tiefe säulenförmige Bohrung auf dem Grundstück hergestellt, in die ein Doppel-U-Rohr-Kollektor eingelassen wird. Mit der gewonnenen Wärme wird eine erdgekoppelte Wärmepumpe versorgt, welche die aus dem Erdsondenkreislauf vorgewärmte Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau für Heizung und Warmwasserbereitung hebt.

      Fernheizung

      Fernheizungen sind zentrale Heizungsanlagen, bei denen die Wärme in einem Heizwerk oder Heizkraftwerk erzeugt wird. Über ein Rohrleitungsnetz wird die Wärme in Form von Dampf oder Heisswasser zu den einzelnen Verbrauchern transportiert.

      Heizkreis

      Ein Heizkreis beschreibt den Kreislauf, welcher das Heizungswasser vom Heizkessel über die Heizkörper/Fussbodenheizung und zurück nimmt. Ein einfacher Heizkreis besteht aus dem Wärmeerzeuger, der Vorlaufleitung, dem Heizkörper/Fussbodenheizung und der Rücklaufleitung. Die Umwälzung des Heizungswassers übernimmt eine Pumpe, die in die Vorlaufleitung eingebaut wird. Wenn die Rohrleitungen gut isoliert sind, werden alle Heizkörper/Heizkreise mit der gleichen Vorlauftemperatur versorgt.

      Heizperiode

      Als Heizperiode wird die Zeit der Beheizung eines Gebäudes verstanden, während der die mittleren Aussenlufttemperaturen kleiner als die Heizgrenztemperatur sind. Die Heizperiode hängt von meteorologischen Grössen und von den wärmetechnischen Gebäudeeigenschaften ab.

      Jahresarbeitszahl

      Um die energetische Effizienz von Wärmepumpen im Praxisbetrieb vergleichen zu können, wird die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Anlage ermittelt. Zwar wird für jede Wärmepumpe vom Hersteller die individuelle Effizienz als Leistungszahl oder Coefficient of Performance (COP) angegeben, der COP wird jedoch auf Testständen festgestellt und bildet daher nicht die realen Betriebsbedingungen ab. Aussagekräftiger ist daher die JAZ.

      Vereinfacht ausgedrückt ist die JAZ der Quotient aus erzeugter Heizwärme und dem dafür benötigten Strom, bezogen jeweils auf ein volles Jahr (a = anno):

      JAZ = Heizwärme (kWh/a) / Strom (kWh/a)

      Beispiel: Eine Wärmepumpe produziert 10 kWh Wärme mit 2,5 kWh Strom und 7,5 kWh Umweltwärme. Teilt man die Wärmemenge (10 kWh) durch den aufgewendeten Strom (2,5 kWh), erhält man eine Jahresarbeitszahl von 4. Die Heizung nutzt einen Teil des Stroms und drei Teile Umweltwärme, zusammen also vier Teile an gesamter Heizwärme.

      Berechnungsmöglichkeiten:

      Errechnete JAZ: Die Jahresarbeitszahl kann nach der VDI-Richtlinie 4650 (= Berechnungen von Wärmepumpen auf Basis der COP-Werte) berechnet werden. Die realen Betriebsbedingungen vor Ort fliessen dabei über Korrekturfaktoren in die Berechnung ein. Die errechnete JAZ wird oft bei der Beantragung von Fördermitteln verlangt.

      Gemessene JAZ: Die Daten für die JAZ-Berechnung können auch gemessen werden. Sie werden im realen Betrieb mithilfe eines Extra-Stromzählers für die Wärmepumpe und eines Wärmezählers ermittelt. Die in der Praxis gemessene JAZ weicht in der Regel durch individuelle Einflüsse bei Planung, Installation und Betrieb von der errechneten JAZ ab.

      Legionellen

      Legionellen (Legionella) sind Bakterien, die im Wasser leben und Erreger der sogenannten Legionärskrankheit (oder Legionellose) sind. Bei dieser Infektionskrankheit handelt es sich um eine schwere Form der Lungenentzündung, die zum Tod führen kann.

      Bei haustechnischen Anlagen (Warmwasserbereitung, Klimaanlagen) mit Temperaturen zwischen 30 und 45 °C, haben die Bakterien ideale Voraussetzungen zur Vermehrung. Bei Temperaturen über 60° C überleben diese Bakterien nicht.

      Leistungszahl (COP-Wert)

      Die Leistungszahl, auch bekannt unter der englischen Bezeichnung Coefficient Of Performance oder COP-Wert, gibt das Verhältnis zwischen nutzbarer Wärme- bzw. Kälteleistung, bezogen auf die eingesetzte Energiemenge (z. B. elektrische Leistung) bei Kälteanlagen und Wärmepumpen, an.

      Der Wert wird unter Normbedingungen auf einem Prüfstand ermittelt und entspricht dem Wirkungs- bzw. Nutzungsgrad, wie er in der Heiztechnik verwendet wird. Damit ist er ein Gütekriterium für Wärmepumpen, erlaubt allerdings keine energetische Bewertung der Gesamtanlage, da weder der Primärenergieeinsatz oder die spezifischen CO²-Emissionen enthalten sind. Er beschreibt lediglich die Effizienz des Gerätes selbst.

      Solarthermie

      Die Solarthermie bezeichnet die Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme, für die Warmwasserbereitung und die Heizung. Der entsprechende Energiewandler wird Sonnenkollektor genannt. Reicht die gewonnene Solarenergie nicht aus, wird das Wasser über ein konventionelles Heizgerät nacherwärmt.

      Vorlauftemperatur

      Mit Vorlauftemperatur wird die Temperatur des zum Heizkörper/Fussbodenheizung fliessenden Heizungswassers bezeichnet. Je nach Aussentemperatur liegt sie bei aussentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 25 und 70 °C. Flächenheizungen wie Fussbodenheizungen kommen aufgrund grosser Heizflächen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen von 25 bis 40 °C aus.

      Wärmepumpe

      Eine Wärmepumpe ist ein Wärmeerzeuger, der unter Zufuhr von Energie (meist Strom oder Wärme bei hoher Temperatur) zusätzlich Umweltenergie bei niedriger Temperatur aufnehmen kann und beide Energien zu Heizzwecken nutzbar macht. Zur Gewinnung der Energie aus der Umwelt wird als Wärmequelle häufig das Erdreich oder die Aussenluft verwendet. Die genutzte Umweltwärme wird mittels Wärmepumpenkreislauf auf eine höhere Temperatur gebracht. Für eine gute Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe ist ein kleiner Temperaturhub (Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur der Umweltenergie und der des Heizkreises) entscheidend.

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